Über mich

Eine große Ehre wurde mir zuteil: Am ---- 20. September 2007 erhielt die neue Orchideenzüchtung von der Royal Horticultural Society (Weltverband der Orchideen) in London den wohlklingenden Namen:

Phalaenopsis "Daniela dé Santos"

Die Züchtungen bisher tragen Namen der Bundespräsidenten, großer Politiker, Wissenschaftler und prominenten Persönlichkeiten. Ich fühle mich geehrt und sage: DANKE

   
Schön, lieber User, daß Sie offenbar Interesse an mir und meiner Vergangenheit haben. Ehrlich gesagt, halte ich mich lieber in der Gegenwart auf und träume auch gerne von der Zukunft. Dennoch ist es ganz schön in alten Erinnerungen zu schwelgen:  

In meinem heimatlichen Augsburg habe ich ein behütetes, umsorgtes und „normales“ Familiendasein erleben dürfen. Mit meinem älteren Bruder verbindet mich eine tiefe Freundschaft, ebenso mit meinem Vater, den ich vor 5 Jahren verloren habe. Doch besonders hervorheben möchte ich die Beziehung zu meiner Mutter. Sie ist intensiv, ehrlich und sehr sehr tief. Was wäre ich, ohne meiner Mutter.
Sie war schon immer sehr stolz auf uns zwei und putzte uns gerne, bei unseren Wochenendausflügen, ein bißchen heraus.

Ich weiß, es klingt ziemlich abgedroschen, aber Musik war wirklich schon immer mein Leben. Bereits mit 5 Jahren ging ich in den Blockflötenunterricht. Später kam Gitarre, Orgel, Zither, Alt- Baß- und Piccoloflöte und schließlich Panflöte dazu. Mit meiner Lechauer Stubnmusi (ich spielte die Zither) reiste ich schon im Schulalter zu Auftritten umher.
Erinnern kann ich mich genau, als ich im Alter von 8 Jahren wieder mal „Der große Preis“ im Fernsehen anschauen durfte - aber nur bis Wum und Wendelin. Genau davor war die Premiere von Gheorge Zamfir und James Last mit dem Panflötenhit „Der einsame Hirte“. Ich fand das ganz großartig und wollte unbedingt die Panflöte lernen.
Nach vielen, vielen Anläufen packte ich es erst so richtig 1990, als ich auf Grund des Mauerfalls im Rahmen meiner damaligen beruflichen Tätigkeit die HAFA Stuttgart mit dem Motto „Bayern ganz nah bei Thüringen“ mitgestalten sollte. Neben Glockengießer und Glasbläser luden wir auch das meisterliche Althandwerk Panflötenbau zur Ausstellung ein. Herr Gunther Küttner - der Panflötenbauermeister - spielte wie ein Gott und ich erinnerte mich an meine Fehlversuche Jahre zuvor. Ich investierte mein verdientes Geld und kaufte mir ein wahres Prachtstück.
Doch - auch 2 Jahre später brachte ich so gut wie keinen vernünftigen Ton heraus. „Das gibt´s doch nicht“ sagte ich zu mir „das muß doch zu schaffen sein“. Verzweifelt suchte ich einen Lehrer und begnügte mich schließlich mit einigen Büchern, die ich zum Thema Panflötenlernen fand. Wirklich klüger wurde ich auch nicht, aber ein Satz machte mich neugierig. „Erlernen Sie die Panflöte im Liegen - ja, einfach glatt auf den blanken Boden legen“. Das brachte mich wirklich weiter und so klangen meine Künste nach ca. 3 Jahren schon ganz passabel.
In der heimischen Rumpelkammer spielte ich dann zum ersten Mal öffentlich. In rockiger Besetzung tobte das Publikum und coole Typen im Motorraddress hatten Tränen in den Augen.
Wenn ich an dieser Stelle einen Rückblick wagen darf, dann stelle ich fest, daß bei jedem Bemühen, bei Ihnen, lieber Gast, erkannt und anerkannt zu werden, doch eines grundlegend voraussetzt: die LIEBE. Die Liebe am Detail, die Liebe an der Musik, die Liebe zum Instrument, die Liebe für Sie, wehrte Zuhörer, die Liebe an Wahrheit und Identität. Das habe ich gelernt und das kann ich heute empfinden und dafür danke ich IHNEN.
 
Nun noch ein kleiner Steckbrief zum Kennenlernen:
Name: dé Santos (stammt von spanischen Vorfahren ab)
Vorname: Daniela
Geb.: als Widder am 11.04.
Wo: in Augsburg
Haarfarbe: tiefes dunkelbraun bis graumeliert
Augenfarbe: tiefes dunkelbraun
Größe: 1,63 m
Gewicht: 55 kg
Sport: Joggen, Atemübungen, Bergwandern, Falknern
Hobbys: Musik, Lesen, Raubvögel,
Lieblingsbuch: "Gespräche mit Gott" - alle Bände
Lieblingsfarbe: je nach Lust und Laune, derzeit royalblau
größter Liebling: mein Falke Rokko, er lebt frei mit mir im Büro und Wohnraum
ich liebe: die Wahrheit, auch wenn sie unbequem ist
nicht leiden kann ich: Angst, Unsicherheit und Lügen
am Liebsten würde ich: ein Friedensengel sein
und dadurch mir und anderen einen Lebenssinn geben
im Restaurant: esse ich am liebsten Hühnerfrikassee
und trinke dazu ein Glas trockenen, schweren Rotwein
mit viel Ruhe und Entspannung
und einem lieben Menschen